Alle Geschichten 2018


  • Das Läuten der 12-Ton-Messingglocke erklang aus dem Lautsprecher über dem Altar des kleinen Gotteshauses, so wie es in jedem Gotteshaus auf der ganzen Welt geschah.

    Und wie alle anderen Priester auch, hob Emerin in diesem Moment seinen Kelch in die Höhe, voller Wasser, das er zuvor gesegnet hatte. Seine Gemeinde sang zu der Musik aus dem Lautsprecher und sie hielten ihr monatliches Ritual ab.

    Als das Lied seinen Höhepunkt erreichte, schüttete Emerin das heilige Wasser in den Steinaltar, um den das Gebäude errichtet war.

    Ein weiteres Läuten kam aus dem Lautsprecher und signalisierte das Ende des Rituals.


    Der Priester stellte den Kelch ab, kniete vor der dem Steinaltar und küsste den großen Felsen vor ihm.

    „Mögen die Götter uns für einen weiteren Monat beschützen“, sagte er mit andächtiger Stimme.

    „Einen weiteren Monat des göttlichen Schutzes“, antwortete die Gemeinde.


    Emerin konnte viele Emotionen in ihrer gemeinsamen Antwort hören – Liebe, Respekt, Verachtung ... sogar Furcht.

    Dies kam häufig vor.

    Nicht jeder in der Gemeinde besaß die gleiche Ehrfurcht vor den Göttern wie er.

    Manche, so dachte er oft, glaubten nicht einmal an die Götter.


    Auf eigene Gefahr.


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    Flotten Admiral John J. Harrison


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    Der alte Mann mag alt sein, aber er hat seine lichten Momente 

    @gen127  (Marc)


  • Dies war mit Abstand die merkwürdigste Pressekonferenz, auf der Samantha Avari je gewesen war.

    Sie war eine wissenschaftliche Reporterin für den Nachrichtendienst der Föderation und diese – sie hätte es als eine Unterhaltungsversammlung bezeichnet – war absolut nicht ihr Ding.

    Aber ihr Redakteur hatte einen Blick auf die Pressemitteilung geworfen und sie direkt nach Risa geschickt.

    Irgendetwas über „mögliche galaktische Auswirkungen“.


    Sie hatte den Text dreimal gelesen, aber er klang nicht wirklich ernst.

    Ein berüchtigter klingonischer Historiker und Archäologe hatte einen Bericht über seine letzte Entdeckung gemacht.


    Nun – war er wirklich ein Archäologe?

    Shikas Tortoth hatte mit Sicherheit einige Expeditionen geleitet. Und er erzählte jedem von der archäologischen Bedeutung seiner Arbeit.

    Doch Tortoth war eher ein Rockstar als ein Wissenschaftler.


    Seine bombastischen Bekanntmachungen, dass er schon bald etwas entdecken würde, dass die Galaxie für immer verändert, kamen jährlich.

    Bisher hatte er nichts von Bedeutung hervorgebracht.

    Letztes Jahr verbrachte er etwa sechs Monate mit einer Ausgrabung an dem Ort, wo Captain Picard den Tox Uthat gefunden hatte, und war überzeugt, dass dort noch mehr sein müsste.

    Er hatte nichts als Sand gefunden.


    Und diese Versammlung war völlig anders als die wissenschaftlichen Konferenzen, an denen Samantha zuvor teilgenommen hatte.

    Selbst die Einladungen waren seltsam – jeder hatte sein eigenes Datenpad erhalten, auf dem nur ein Bild von Tortoth zu finden war.


    Die Versammlung fand in einer wunderschönen Kuppel mit einem riesigen Bildschirm statt.

    Er zeigte die schönen Luxusschiffe im Orbit des Planeten vergrößert, sodass man sie studieren konnte.


    Samantha fragte sich, wie viel die risanischen Schiffsbauer dafür wohl bezahlt hatten.

    Es gab eine offene Bar und Bedienungen aller Spezies liefen in klingonischen Kampfanzügen umher.

    Allerdings keine modernen Anzüge – Nachbildungen von Anzügen, die Klingonen vor etwa 200 Jahren getragen hätten.


    Es war alles sehr merkwürdig.


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  • Der Klang eines zerspringenden PADDs hallte durch die unterirdischen Büros.


    Vrosik schenkte dem kaum Beachtung.

    Sie hatte sich an die wechselnden Wutausbrüche, die manische Intensität, die plötzliche Niedergeschlagenheit und den rasenden Zorn ihres Kollegen gewöhnt.

    Sie wartete die Beschimpfungen ab und holte anschließend ein neues PADD von einem Stapel auf ihrem Schreibtisch, schob die Brille über ihre lichtempfindlichen Augen und ging zum Arbeitsplatz nebenan.

    Sie reichte ihm wortlos das PADD.


    Callius, der vor seinem Schreibtisch stand, fluchte kurz leise vor sich hin und schnappte anschließend das PADD aus ihrer Hand. Er sah es an und tippte ein paar Mal darauf herum, um seine aktuellsten Designs aus dem Netzwerk zu laden.

    Schließlich murmelte er: „Danke.“


    Vrosik drehte sich um und lief zu ihrem Arbeitsplatz zurück.

    Sie hielt inne. Sie wusste nicht warum.

    Callius’ Wutausbrüche verlangsamten ihre Arbeit und unterstrichen seine launische, romulanische Instabilität.

    Sie zog es vor, an ihrem Arbeitsplatz zu bleiben, mit gedimmtem Licht, und leise und effizient ihre Probleme zu lösen.

    Stattdessen verschränkte sie die Arme und sagte in ihrer harschen Stimme: „Was ist es diesmal?“


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    @gen127  (Marc)

  • Kurz vor der ultimativen Katastrophe kam der Iconianische Krieg zu einem jähen, unerwarteten Ende.

    In hunderten Welten starben Milliarden und die bedrohliche iconianische Kriegsmaschinerie stand vor der Erde.

    Die Föderation und ihre Alliierten waren kurz vor der Kapitulation.

    Aber gegen jede Wahrscheinlichkeit und Vernunft siegte die naive Hoffnung auf Frieden.


    Die genauen Gründe für das Ende der iconianischen Angriffe waren unbekannt.

    Doch letzten Endes zählten die Gründe weniger als die Tatsache, dass wir noch da waren und den Morgen nach einer albtraumhaften Nacht erleben durften.


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    @gen127  (Marc)

  • Ach so...schade eigentlich, so etwas wie das Wundertäterschiff (von den Daten, nicht vom Design) wäre deutlich angemessener für ein Schiff mit diesem Namen!


  • Die Nacht wurde immer noch von sporadischen Lichtblitzen erhellt.

    Die Kämpfe im Orbit waren von der Oberfläche kaum sichtbar, aber die Explosion eines Schiffes, das zerstört wird, war so groß, dass man sie nicht übersehen konnte. Und die durch die Atmosphäre herabregnenden Trümmer zogen feurige orangene Streifen hinter sich her, wie man es sonst von Meteoriten kannte.

    Seine wässrigen Augen sahen nur verschwommene Bilder der fernen Explosionen im Himmel.

    Hakken versuchte aufzustehen.


    Ein dunkler Umriss erschien über ihm, dann ergriff ihn ein Paar Hände, und dann ein weiteres Paar. Zwei Leute hoben ihn in die Höhe. Er blinzelte mehrmals und blickte dann hinter sich. Das Restaurant war eingestürzt. Er hatte das Glück gehabt, rechtzeitig vor der Explosion die Tür erreicht zu haben.

    Die Straße war voller Trümmer, das einst blaue Gras war verbrannt.

    Hakken versuchte, aufzustehen, aber ein stechender Schmerz in seiner Hüfte ließ ihm nichts anderes übrig, als sich auf die Arme der zwei Leute zu stützen.

    „Ich ... ich glaube, ich bin verletzt“, stammelte er.

    Durch den starken Schmerz schloss er kurz die Augen, dann musterte er seine Retter. Sein Blick schärfte sich endlich wieder.

    Einer seiner Retter war eine ältere Frau mit ergrautem Haar und Falten über den kleinen Augen.

    Trotz ihres Alters war sie noch rüstig, ihre dünnen Finger ergriffen fest seinen Arm. Sie trug eine lose graue Robe mit einem an der Seite angebrachten Beutel.

    Ihr Begleiter war ein Junge, vielleicht ein Teenager, der einen modisch glitzernden Kaftan und eine schwarze Hose trug.

    Beide wiesen ein ähnliches Muster in den Furchen auf, die von ihren Nasen zur Oberseite des Kopfes verliefen, es schien sich um Verwandte zu handeln.

    Möglicherweise Großmutter und Enkel.


    „Was ist passiert?“, brachte Hakken hervor.

    Seine Stimme krächzte, da er viel Staub eingeatmet hatte.

    Er hustete und versuchte dann erneut zu sprechen.

    „Es gab eine Warnung vor einem Angriff, als plötzlich ... alles ging so schnell.“


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  • Kira Nerys, Kai des bajoranischen Volkes, rieb sich die Schläfen. Sie spürte eine aufziehende Migräne.

    Bisher war der Schmerz nur ein Grollen im Hintergrund. Es erinnerte sie an den Klang der cardassianischen Shuttles, wie sie in niedriger Höhe über die Dahkur-Hügel rasten, auf der Jagd nach ihr und ihren Freunden. Bis zum Abend würde der Schmerz in ihrem Kopf explosive Ausmaße angenommen haben.

    Es war immer das Gleiche, wenn sie einer Versammlung von Politikern vorstehen musste.


    Tee, entschied sie sich plötzlich. Tee würde helfen. Ihre Schritte führten sie aus dem Konferenzsaal heraus in die Korridore von Terok Nor. Sie würde sich eine Kanne Tee machen und in ihrem privaten Quartier im Tempel sitzen und meditieren, bis das Grollen abgeklungen war. Vielleicht könnte sie es dieses Mal vermeiden.


    Der letzte Angriff auf Bajor hatte alle aufgerüttelt. Selbst jetzt, Jahrzehnte nach der Unabhängigkeit, fühlte sich die bajoranische Regierung für sie immer noch zerbrechlich an.

    Die Versammlung war schnell aus dem Ruder gelaufen, es hatten sich unterschiedliche Fraktionen gebildet und nun herrschte Geschrei. Ave Yett, der junge Senator aus der Provinz Lonar, drängte den Rat, sich um Friedensverhandlungen mit den Tzenkethi zu bemühen.

    „Wir waren seit Generationen friedliche Nachbarn“, sagte er. „Es muss eine Erklärung dafür geben!“

    Kira spottete über diese Erinnerung, während sie beiläufig Rom zuwinkte, der einen der Dabo-Tische in Quark's Bar reparierte.

    Die alte Kira Nerys hätte diese Idee verbissen bekämpft. Frieden schließen mit einem Feind, der zuerst angegriffen hatte ... es fühlte sich an wie eine Schwäche.

    Aber diese Person war sie nicht mehr. Sie musste tief durchatmen und darüber nachdenken, welche Art von Kai ihr Volk brauchen würde ...


    Moment.


    Rom war jetzt seit Jahrzehnten nicht mehr auf Terok Nor gewesen.

    Der Rat tagte nie auf dieser Raumstation, es sei denn, ausländische Würdenträger waren beteiligt.

    Und ... warum bezeichnete sie die Station als Terok Nor?


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  • Als der Trinkspruch erklang, erhob sich nicht jeder Becher im Raum. So wie sie dies nach jeder Vorstellung tat, nahm Juvat sowohl die Anerkennung als auch die Verachtung genüsslich auf, während sie ihren Blutwein austrank und ihren Becher für eine zweite Runde in das Fass eintauchte. Klingonische Krieger versuchten mit dem Bat'leth Ruhm zu erringen, aber ein Barde verfügte über eine viel mächtigere Waffe: Das Publikum.


    Juvat zählte zu den jüngsten und ungestümsten Barden von Qo'noS, wodurch sie sich einen berüchtigten Ruf erarbeitet hatte. Anstatt in den Straßen der Ersten Stadt zu Konvertiten zu predigen, ging sie lieber in Tavernen und Trinkhallen, wo das Publikum nicht so wohlgesonnen, ja manchmal sogar offen feindselig war. Sie sah ihre Rolle darin, die Meinung der Leute zu ändern, die Wahrheit zu verbreiten und in einer guten Nacht vielleicht auch die eine oder andere Rauferei anzuzetteln. Sie wusste, dass es eine gute Vorstellung wäre, wenn das Blut so reichlich wie der Blutwein floss.


    Sie wusste, dass ihr Volk diesen Adrenalinschub und Gewaltausbruch benötigte. Die Rückkehr der Hur'q hatte die klingonische Kultur auf eine Art erschüttert, wie es keine andere Bedrohung seit Jahrhunderten vermocht hatte – weder Föderation, noch die Iconianer, noch das Dominion. Generationen von Klingonen hatten plötzlich die Bestätigung, dass die Monster ihrer Kindheit tatsächlich real waren. Viele hofften nun von den Barden, dass sie die Hur'q wieder vorsichtig in das sichere Reich der Mythen einbetten würden.


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  • Leeta schenkte ein Glas Slug-o-Cola ein, während ihr Gatte vor sich hin murmelte.

    Sie hasste es, ihn so zu sehen.


    Er war ein brillanter Mann und ein ausgezeichneter Großer Nagus, aber wenn viel auf dem Spiel stand, hatte er die Tendenz, ein wenig überfordert zu sein.

    Sie stellte das Glas auf Roms Schreibtisch und strich ihm sanft über das Ohr, was ihm ein leichtes Zittern entlockte. „Vielleicht wäre es Zeit für eine Pause, mein lieber Ehemann. Ich bin mir sicher, dass kein Problem so gravierend sein sollte, dass man sich dafür ins Grab schuftet.“


    Sie schenkte ihm ein warmes Lächeln.


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  • Trotz seines brennenden Verlangens, der Großen Verbindung nach fünf Jahren im Tiefenraum wieder beizutreten, wartete Nuno, bis das letzte Mitglied seiner Crew das Schiff verlassen hatte. Er sah den Jem'Hadar nach, wie sie in die Basis verschwanden, gefolgt vom Vorta Adiss, seinem ersten Offizier. Dann verließ auch er das Schiff. Mit seiner leicht schuppigen Hand strich er über die Hülle, als sich die Luke hinter ihm schloss.


    Er hatte die Verbindung vor fünf Jahren für eine Mission verlassen, die durchaus kontrovers war. Er hatte vorgeschlagen, mit einem kleinen Trupp aus Vorta und Jem'Hadar auf eine Erkundungsmission tief in den Gamma-Quadranten aufzubrechen. Der Vorschlag, ein Erkundungsschiff loszuschicken und die Tatsache, dass Nuno – ein Formwandler – mitfliegen wollte, versetzte die Verbindung in Aufruhr. Er hatte sie überzeugt, dass sein Team wertvolle Ressourcen, neue Spezies für das Dominion und vielleicht sogar einen Planeten für eine neue Verbindung finden könnte.


    Ein Vorta konnte Jem'Hadar in vielerlei Hinsicht führen. Aber eine Erkundungsreise, bei der man das Unbekannte aufspürte und studierte ... die erforderte eine Vision. Ein Diener konnte solch eine Mission nicht leiten. Dies erforderte einen starken Willen, wie ihn nur ein Gründer haben würde. Seine Leidenschaft hatte die Verbindung so stark durchdrungen, dass es keine Einwände mehr gab, als er die Verbindung verließ und seine Crew auswählte.


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  • „MARTOK!“


    Der Ruf erklang durch die Große Halle, in der alle Unterhaltungen nun abrupt endeten. Die Mitglieder des Hohen Rates, die sich auf ihre einzelnen Fraktionen verteilt hatten, stoppten ihre unzähligen Gespräche, um sich diesem plötzlichen Ausruf zuzuwenden. Auch Kanzler Martok, der fast seinen Sitz auf dem Podium erreicht hatte, drehte sich um.

    Der Ruf war von einem jungen und kräftigen Krieger gekommen. Er stand im Eingang zum Ratssaal, zitternd vor Wut und die Hand am Mek'leth. Von dem Moment an, da dieser Krieger in eine einflussreiche Position gekommen war, hatte Martok gewusst, dass er noch Ärger machen würde. Nun schien der Tag gekommen zu sein. Der unter dem Namen J'mpok bekannte Krieger schritt vorwärts auf das Podest zu, Mordlust blitzte in seinen Augen auf.


    Wie er dies bei noch jedem Herausforderer getan hatte, erhob sich Kanzler Martok, um sich ihm zu stellen.


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  • Odo und der junge Jem'Hadar hatten sich nicht weit jenseits des Wurmlochs im Gamma-Quadranten vorgewagt, als eine Patrouille des Dominions sich näherte.


    „Nun, Sie haben Ihr ganzes Leben darauf gewartet, Ihr Volk zu treffen, auch wenn Sie noch jung sind“, sagte Odo zu seinem Reisebegleiter.

    „Das ist Ihre Gelegenheit. Ich hoffe“, Odo hielt für einen Moment inne und suchte nach den richtigen Worten. „Ich hoffe, Sie finden Ihr Glück.“


    „Sind Sie sicher, dass Sie zu der Station zurückkehren wollen?“, fragte der junge Krieger. „Gehören Sie nicht hierher? Ihre Leute sind hier – Sie sind ein Gründer!“


    Bevor Odo seine Entscheidung erneut bekräftigen konnte, wurden sie von dem anderen Schiff kontaktiert.
    „Auf den Bildschirm“, seufzte er.


    Eine Vorta erschien.


    „Grüße, Gründer. Haben Sie Ihre Entscheidung überdacht? Kehren Sie endlich nach all dieser Zeit nach Hause zurück?“


    „Ich sehe, meine Existenz hat sich bereits im Dominion herumgesprochen. Hmpf.“


    „Gründer, es ist unsere Pflicht diese Art von Informationen zu kennen.

    Dieses Privileg ist den Offizieren der Patrouillen in den Sektoren nahe des Wurmlochs gestattet.

    Wir sind bereit, Ihnen Hilfe zu leisten und Sie nach Hause zu bringen, falls Sie es so wünschen.“


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  • Das ist etwas, das man nicht alle Tage sieht“, grübelte Louann Wilkins, als sie das bajoranische Wurmloch auf dem Bildschirm betrachtete. „Erinnert mich irgendwie an einen Wirbelsturm. Trotzdem hübsch.“


    „Das sagen Sie jetzt, aber warten Sie, bis eintausend Schiffe voller Aliens herausströmen, die Sie alle umbringen wollen.“ Quark grinste die Menschenfrau an der Wissenschaftsstation an, als ihre Augen immer größer wurden. „Dann verliert es ganz schnell seinen Glanz, glauben Sie mir.“ Der Ferengi nahm auf der leeren Technikstation Platz und beobachtete etwas Anderes auf dem Bildschirm – ein bajoranischer Frachter, der mit Impulsgeschwindigkeit ins Wurmloch hineinflog.


    „Dort. Da ist unsere Ablenkung“, rief Quark zum Na'kuhl am Steuer des orionischen Schiffs Coldstar, als er auf einen Punkt auf den Bildschirm zeigte. „Folgen Sie ihnen, ganz langsam, und wir werden die Tarnsensoren der Föderation beim Wurmloch abschütteln. Wenn überhaupt, werden wir als Sensorschatten erscheinen.“


    „Verstanden, Boss“, antwortete der Steuermann. „Passe Geschwindigkeit an und folge dem Ziel in drei, zwei ...“ Die Coldstar ruckelte kurz, als sie dem Frachter in das Wurmloch folgten. „Haben wir einen Sensor ausgelöst, Louann?“, rief er, während er den Kurs geringfügig korrigierte.


    „Nicht einen, Captain“, antwortete sie. „Der Plan von Herrn Quark hat einwandfrei funktioniert!“


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    Die Brücke der Palanquin wurde erschüttert, aus den Konsolen flogen Funken, einige Geräte explodierten und die Brückenbesatzung wurde wie Puppen umher geschleudert. Adiss 5, Vorta und Erste Offizierin, hatte die Brücke effizient und mit einem herausragenden Talent zur Motivation der Jem'Hadar-Crew kommandiert. Jedoch hatten die Angriffe der Hur'q dazu geführt, dass das Schiff abrupt Schlagseite nach Steuerbord bekam, was Adiss mitgerissen hatte. Sie würde das Kommando über diese Crew bis zu ihrem letzten Atemzug führen. Jedoch schien dieser, angesichts ihrer Verletzungen, kurz bevor zu stehen.

    Der Gründer namens Nuno betrat mit Entschlossenheit in seinem Gang die Brücke, begleitet von einigen Jem'Hadar-Elitetruppen und mit Adiss 6 im Schlepptau. Als Gründer hatte Nuno das unbestrittene Kommando über die Palanquin, jedoch betrachtete er seine Crew nach Jahren gemeinsamer Reisen mehr als Familie. Er nickte Adiss 6 zu, woraufhin die geklonte Vorta zu ihrer Vorgängerin eilte, um ihr aufzuhelfen und sie zur Krankenstation zu bringen. Nuno erhob die Hände, wandelte sie in große flache Formen um und schlug damit die kleinen Brände aus, die die Navigations- und Sicherheitskonsolen zu verzehren drohten.


    Den Rest der Gesichte könnt ihr im Blog lesen!

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    Die Sonne ging unter und hüllte die Sternenflottenakademie in ein wunderschönes, oranges Leuchten. Dies war Captain Anton Schaefers Lieblingstageszeit. Normalerweise würde er zusammenpacken und nach Hause gehen, vielleicht sein Lieblingsrestaurant in North Beach besuchen und den Abend ausklingen lassen. Als Sternenflottencaptain und Ausbilder an der Akademie gab es nicht viel Aufregung. An den meisten Abenden würde eine Gruppe seiner Schüler hereinspazieren und überrascht sein, dass er ein normaler Mensch mit gewöhnlichen Interessen war.

    Doch der heutige Abend war anders. Ihm gefiel das Licht zu dieser Stunde, doch es wurde zu dunkel für den Stapel an Papierkram, den er noch erledigen musste, bevor er Feierabend machen konnte.


    Weiter geht es im Blog!

  • Des werd doch a widda nen Reinfall ...


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    ... da wart ich lieber ab und frei mich wenns ned so werd ...

    Viele Grüße,

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